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GRANICA TRANSFORMACJI / GUBIN
Wandbild
Kuryłowicz / Izdebska
Erinnerung an Menschen. Neues Leben für Material.
Auf dem Gelände des Leonard-Kuryłowicz-Amphitheaters in Gubin entsteht ein Wandbild für Leonard Kuryłowicz und Janina „Kaśka“ Izdebska. Jakub Bitka führte die Malerei auf Platten aus, die aus recycelten Getränkeflaschenverschlüssen hergestellt wurden.
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Wiederverwendung als Trägerin der Erinnerung.
Kunststoff aus Alltagsgegenständen erhält eine neue Aufgabe: Er wird zur Grundlage einer Geschichte über Menschen, die für Gubin wichtig waren. ZERO WASTE trifft auf lokale Erinnerung. Es geht nicht nur um das Material, sondern auch darum, die Menschen, die die Kultur der Stadt geprägt haben, in ihrem öffentlichen Raum präsent zu halten.
Leonard Kuryłowicz
Leonard Kuryłowicz war Initiator und erster Direktor der Staatlichen Musikschule in Gubin. Die Schulchronik nennt 1975 als Gründungsjahr. Sein Wirken ist ein wichtiger Teil der örtlichen Musikbildung. Schulgeschichte ↗
Janina „Kaśka” Izdebska
Janina Katarzyna Izdebska, bekannt als „Kaśka“, engagierte sich in Gubin für Kultur und Gesellschaft. Die Stadtbibliothek dokumentiert auch ihr literarisches Schaffen, darunter „Oczami wiedźmy“. Radio Zachód ↗ · Stadtbibliothek ↗
Die Enthüllung des Wandbilds
Die Enthüllung des Wandbilds für Janina „Kaśka“ Izdebska und Leonard Kuryłowicz im Amphitheater in Gubin liegt hinter uns. Nach mehr als einem halben Jahr voller Vorbereitungen, Sammlungen, Genehmigungen und Arbeit ist die Freude über den Abschluss groß.
Wir danken den Familien, Angehörigen und allen, die diesen Tag mit uns verbracht haben. Den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften der Musikschule in Gubin und Janusz Gajda danken wir für die wunderbare Musik.
Ein besonderer Moment war der gemeinsame Auftritt eines ehemaligen Schülers von Leonard Kuryłowicz mit heutigen Schülerinnen und Schülern der Schule. In solchen Augenblicken wird sichtbar, wie viel von einem Menschen bleibt.
Jakub Bitka danken wir für die Ausführung der Malerei.
Das Wandbild entstand auf Platten aus recycelten Flaschenverschlüssen und auf einer Stahlkonstruktion, die teilweise aus wiederverwendetem Material gefertigt wurde. Daneben befindet sich eine Tafel mit einem QR-Code, der zu einem Film führt und die Geschichte ergänzt.
Wir danken für die Unterstützung bei der Umsetzung: Miasto Gubin, Miejska Biblioteka Publiczna w Gubinie, Ferro Service, PUM Gubin, Damer Kunstschmiede, Ministal, Fantazja Sp. j., CRM Metale, Remigiusz Jurek, Burzany, Ilona Dobiszewska sowie allen weiteren Personen, Unternehmen und Institutionen, die ihren Teil beigetragen haben. Falls wir jemanden übersehen haben, bitten wir um Nachsicht. Bei so vielen Beteiligten kann die Erinnerung einmal versagen. Vielen Dank an alle, die geholfen haben, diese Geschichte zu Ende zu bringen.
Wie das Wandbild entstand
Hinter den wenigen Metern des fertigen Wandbilds stecken Dutzende Arbeitsstunden, viele helfende Hände und enormes Engagement. Material, Konstruktion, Transport, Montage, Malerei und Korrekturen — jeder Schritt brauchte Zeit, Können und Menschen, die gemeinsam etwas schaffen wollten. Der Film zeigt einen Teil dieses Weges: von den Vorbereitungen bis zu den letzten Details. Denn Projekte wie dieses entstehen nicht allein.
